Über die Kunst, Erinnerungen wachzuhalten und ins Heute und Morgen zu transformieren

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Im zweiten Kapitel sind die lebendigen Diskussionen und themenorientierten Impulsreferate des internationalen Symposiums zum breiten Spektrum ästhetischer, konzeptioneller und kulturpolitischer Fragen zu den darstellenden Künsten im öffentlichen Raum sowie zu Diskursen zum öffentlichen Raum im Allgemeinen zusammengefasst. In den vier Podiumsrunden und zwölf einleitenden Impulsreferaten analysierten und diskutierten 45 interdisziplinär agierende Fachleute aus Theorie und Praxis Fragen der gesellschaftlichen Relevanz des öffentlichen Raumes und die Wirkmächtigkeit der in ihm intervenierenden Künstler.1 Sie erörterten neue ästhetische Handlungsfelder und kulturpolitische Rahmensetzungen sowie Strategien für die Stärkung dieser Kunstsparte. Zwei Fazit-Beiträge bilanzieren die unmittelbaren Eindrücke von den Debatten und schließen dieses Kapitel ab.

Die offenen Diskussionsrunden der insgesamt 250 anwesenden Künstler, Wissenschaftler, Kuratoren, Förderer und Kulturpolitiker sind zusammengefasst an das Ende der jeweiligen Podien gestellt. Der lebendige Gestus des mündlich Vorgetragenen während des Symposiums wurde erhalten.

Alle Beteiligten des Symposiums plädierten für die Herausgabe des vorliegenden Buches zur Kunstsparte darstellende Künste im öffentlichen Raum, mit dessen Erkenntnissen und Empfehlungen der notwendige kulturpolitische Aushandlungsprozess und einzuleitende Paradigmenwechsel begleitet und unterstützt werden soll. Insgesamt wurde eine überaus positive Bilanz des Symposiums gezogen. Gefordert wurde eine spürbare Erweiterung und Verbesserung der Förderstrukturen und Arbeitsbedingungen der professionellen freien Theater- und Tanzschaffenden – insbesondere durch effizientere und offensivere Kooperationen von Kommunal-, Landes- und Bundespolitik.

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